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Landwirtschaft im Dialog

Tierhalter im Tierschutzstress

Bürger und Verbraucher erwarten von den Landwirten,
dass sie das Tierwohl in ihren Ställen verbessern. Mehr
Platz, mehr Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten
und mehr Außenklimareize sind dabei wichtige Themen.
Eingriffe am Tier sollen in Zukunft ganz unterbleiben. Die
Tierhalter sind dazu gerne bereit, brauchen aber Stallbauund
Vermarktungskonzepte, die den Praxistest bestehen.

Derzeit gelingt es nicht, die Kosten für mehr Tierwohl an
den Verbraucher weiterzugeben – jedenfalls nicht vollständig.
Die Initiative Tierwohl ist ein erster erfolgreicher Schritt
in die richtige Richtung. Ob die vom Handel ins Leben
gerufene Kennzeichnung der Haltungsform oder das
von der Bundesregierung beschlossene Tierwohlkennzeichengesetz
Abhilfe schaffen können, muss sich erst
noch zeigen. Was geschieht, wenn die Aktivitäten nicht
tragen? Bleiben dann die Bauern auf den Kosten sitzen
oder springt der Staat ein?

Bund und Länder haben es bislang noch nicht vermocht,
die zurzeit mehr oder weniger getrennt voneinander laufenden
Diskussionen über die Weiterentwicklung der Nutztierhaltungsverordnung,
die Verbesserung des Immissionsschutzes
(Novelle der TA Luft) und die Schaffung eines
staatlichen Tierwohllabels zu einer Nutztierhaltungsstrategie
zusammenzuführen, die diesen Namen auch verdient.

Wir wollen mit Politikern verschiedener Parteien aus Bund
und Ländern, Bauern, Händlern und Vertretern von
Umweltorganisationen und des Agribusiness diskutieren,
was geschehen muss, damit die deutschen Tierhalter
verlässliche und akzeptierte Zukunftsperspektiven
bekommen, auf die sie bauen können.

Zum Format

„Landwirtschaft im Dialog“ ist ein neues Diskussionsformat für die Meinungsbildung zu aktuellen Themen der Landwirtschaft. Politiker debattieren mit Vertretern der Agrarwirtschaft, Wissenschaftlern, Verbandsvertretern und Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen in einem neutralen Rahmen über die strittigen Zukunftsfragen der Landwirtschaft. „Landwirtschaft im Dialog“ will das typische Lagerdenken überwinden und sachorientiert nach Antworten auf komplexe Fragen suchen. 

 

Einverständniserklärung (DSGVO):

Mit der Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich einverstanden mit der Anfertigung und Veröffentlichung von Foto- und Videoaufnahmen von der Abendveranstaltung am 28. November 2019 in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund.

 

Datum

28.11.2019

Zeit

18:30–23:00

Ort

Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund
In den Ministergärten 3, 10117 Berlin

Teilnahmegebühr

€ 0,00 + MwSt. = € 0,00

Anmeldung

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