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Landwirtschaft im Dialog

Pflanzenschutz und Biodiversität - Wie verbinden?

Der chemisch-synthetische Pflanzenschutz wird
immer stärker zum Zankapfel zwischen Umwelt und
Landwirtschaft. Dafür stehen beispielhaft die Diskussion
über Glyphosat, die Debatte über die Ursachen
des Insektensterbens, die schwierige Bewertung
der endokrinen Wirkung von Wirkstoffen oder die
Forderung, Wirkstoffe künftig nur noch mit einem
verpflichtenden Biodiversitätsausgleich zuzulassen.
Ohne eine ausreichende Bandbreite zugelassener
Pflanzenschutzmittel steigen die Ertragsrisiken,
werden Ungräser und Schaderreger noch schneller
gegen einzelne Wirkstoffe resistent und sind die steigenden
Qualitätsanforderungen des Handels kaum
zu erfüllen. Geraten die heimischen Landwirtinnen
und Landwirte dadurch im internationalen Wettbewerb
zunehmend ins Hintertreffen?

Anfang September hat die Bundesregierung ein
mit 100 Mio. € Fördermittel pro Jahr ausgestattetes
Insektenschutzprogramm vorgestellt, das aber
gleichzeitig den Glyphosateinsatz einschränkt und
ab 2023 ganz verbietet. Der Streit um den Bidiversitätsausgleich
bei der Zulassung von Wirkstoffen
ist damit aber nicht gelöst. Deshalb spricht das
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
(BVL) gegenwärtig nur befristete
Zulassungen bis Jahresende aus. Das hat zu einem
Zulassungsstau geführt.

Mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze,
Agrarstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens
und Vertretern der Bauern- und Umweltverbände,
der Pflanzenschutzmittelindustrie sowie mit Wissenschaftlern,
Beratern und Landwirten wollen wir
darüber diskutieren, wie man beim Pflanzenschutz –
besser als bisher - die wirtschaftlichen Erfordernisse
der Landwirte mit der Sicherung von Boden, Wasser,
Luft und Biodiversität in Einklang bringen kann?

Zum Format
„Landwirtschaft im Dialog“ ist ein neues Diskussionsformat für die Meinungsbildung zu aktuellen Themen der Landwirtschaft. Politiker debattieren mit Vertretern der Agrarwirtschaft, Wissenschaftlern, Verbandsvertretern und Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen in einem neutralen Rahmen über die strittigen Zukunftsfragen der Landwirtschaft. „Landwirtschaft im Dialog“ will das typische Lagerdenken überwinden und sachorientiert nach Antworten auf komplexe Fragen suchen. 

 

Einverständniserklärung (DSGVO):

Mit der Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich einverstanden mit der Anfertigung und Veröffentlichung von Foto- und Videoaufnahmen von der Abendveranstaltung am 11. November 2019 in der Landesvertretung der Hansestadt Bremen in Berlin.

 

Datum

11.11.2019

Zeit

19:00–23:00

Ort

Landesvertretung der Hansestadt Bremen in Berlin
Hiroshimastr. 24, 10785 Berlin, Deutschland

Teilnahmegebühr

€ 0,00 + MwSt. = € 0,00

Anmeldung

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